Es ist viel zu heiß

Zu Weihnachten hatten wir an die 40 Grad, dass uns die Kerzen auf dem Tisch geschmolzen sind, und es ist immer noch sehr heiß. Der Hochsommer ab November/Dezember hält bis mindestens Ende Februar an, und auch wenn es dann im März und April vielleicht ein paar Grad heruntergeht, sind die Temperaturen doch stets in einem Bereich, in dem man sich lieber im Haus aufhält – mit Klimaanlage. 🙂

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Frieren in Afrika

Bei uns ist es zur Zeit vor allem nachts sehr kalt. Die Wetteranzeige hier auf der Seite täuscht ein wenig, weil es warm wird, wenn tagsüber die Sonne scheint. Nachts fallen die Temperaturen aber zum Teil Richtung Nullpunkt. Und da es in namibischen Häusern keine Heizung gibt, die Häuser auch nicht isoliert sind und wir keine doppelt oder sogar dreifach verglasten Fenster haben, ist es morgens jeden Tag eine ziemliche Überwindung, das warme Bett zu verlassen.

Heute morgen war zudem auch noch der Strom ausgefallen, was hier öfter passiert – jetzt im Winter wegen der vielen elektrischen Heizer, im Sommer wegen der Klimaanlagen, die überall laufen –, und so stand ich bibbernd in der Küche und fragte mich, wie ich jetzt an einen Kaffee komme.

Auf der Farm haben wir Holzöfen bzw. Holzherde, aber hier in der Stadt läuft das meiste elektrisch. Es ist immer ein bisschen ein Geduldsspiel, bis der Strom wiederkommt. Man weiß nie so genau, wann das sein wird. Mal sehen.

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Heutiger Wetterbericht: Back to normal ;)

Gestern hatten wir schon wieder normales Wetter, Höchsttemperatur tagsüber war 31°, nachts fiel die Temperatur auf 13°.

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Warum regnet es?

Für Kinder hier bei uns in Namibia ist Regen nichts Normales. Sie kennen eigentlich nur die Sonne. Sie spielen den ganzen Tag draußen, tragen nur selten Schuhe – wirklich nur im Notfall und äußerst widerwillig – und laufen das ganze Jahr über im T-Shirt herum. Wenn es einmal regnet, ist das meistens nur kurz, der Regen ist warm, und sie sind schnell wieder getrocknet, weil die Sonne sofort wieder herauskommt und heiß herunterbrennt.

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Die dunkle Seite von Namibia

Straßenlaternen sind hier bei uns zwar hin und wieder vorhanden, aber oft ziemlich „funzelig“. Ich bog eines Abends um die Ecke zu der Straße, in der unser Haus liegt – und musste ganz plötzlich kräftig auf die Bremse treten. Eine schwarze Frau, völlig in schwarz gekleidet, lief vor mir auf der Straße. Viele Leute hier laufen immer mitten auf der Straße, niemals am Rand oder auf dem Bürgersteig (falls es einen gibt), und tags ist das auch meistens kein Problem, wir sind das alle gewöhnt.

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Abends in Windhoek

Als ich gestern Abend so durch Windhoek fuhr auf dem Weg zu meinem Fitness-Studio (ja, gibt es alles hier ;)), hörte ich im deutschen Hitradio Namibia eine Ankündigung für eine Veranstaltung. Es war, wie die Sprecherin zuerst verkündete, 18 Uhr 16. Da bei uns jetzt Winter ist, war es bereits stockdunkel. Dann, nachdem sie die Zeit mitgeteilt hatte, kündigte die Sprecherin an, dass um 18 Uhr 30 eine Ausstellungseröffnung im franco-namibischen Kulturzentrum wäre. Eine Fotoausstellung.

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