Schreiben in Afrika

Seit heute habe ich eine eigene Webseite. Das ist ein ganz neues Gefühl für mich. Als ich anfing, »Namibische Nächte« zu schreiben, hätte ich nicht gedacht, dass das Schreiben so schnell vorangehen würde. Die Geschichte gab sich zuerst sogar sehr stoppelig. Genau wie unser namibisches Buschveld war sie trocken und dürr, jederzeit bereit, in Flammen aufzugehen und von mir vernichtet zu werden.

Aber nun kommt es mir vor wie der Beginn der Regenzeit: Die ersten Tropfen sind gefallen, und schon blüht die Geschichte auf wie das Namaqualand. Dort allerdings ist die Blüte, der Überfluss an Blumen und Grün, dann auch schnell wieder vorbei, in nur ein paar Wochen. Ich hoffe, dass meine Geschichte etwas länger überdauert.

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